Freiwillige Feuerwehr Lorch

Ihr habt unseren Film gesehen und wollt wissen, wie so etwas funktioniert? Das könnt Ihr hier nachlesen…

Stop-Motion beschreibt eine Filmtechnik, bei der eine Illusion einer Bewegung erzeugt wird. Dabei werden einzelne Standbilder mit zu einander nur sehr kleinen Änderungen aneinandergereiht und anschließend als Film abgespielt. Manchmal wird das auch als Stopptrick bezeichnet.

Hier findet Ihr ein paar Beispielbilder, wie der Film der Jugendfeuerwehr Lorch erzeugt wurde. Von jedem Bild zum nächsten wurden die Legomännchen nur minimal bewegt.

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Nach demselben Verfahren könnt Ihr dann auch andere Dinge in kleinen Schritten „zum Leben erwecken“.

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Dabei müsst Ihr darauf achten, dass die Kamera und auch der Rest möglichst ruhig ist. Am besten Ihr nutzt hierfür ein Stativ. Ebenfalls solltet Ihr das Licht im Zimmer anmachen, da zwischen den Fotos Zeit vergeht und dann leichte Unterschiede durch vorbeiziehende Wolken nicht so sehr auffallen. Außerdem müsst Ihr darauf achten, dass Ihr selbst nicht mehr im Bild seid.

Damit es schnell geht holt Euch Hilfe – in Zeiten von Corona natürlich am besten in der Familie. Einer steht an der Kamerad und macht die Fotos, der andere bewegt die Männchen. Je gleichmäßiger Ihr die Teile bewegt, desto besser ist später das Ergebnis. Als Schrittweite für die Fahrzeug könnt Ihr zum Beispiel einen Legoklotz mit einer Breite von 2cm nehmen und diesen immer kurz daneben legen, wenn Ihr die Fahrzeuge bewegt.

Anschließend braucht Ihr eine passende Software, mit welcher Ihr die Bilder zu einem Film zusammensetzen könnt. Dafür gibt es sowohl passende Apps für Euer Mobiltelefon als auch für einen Computer. Sucht einfach im jeweiligen Appstore oder per Suchmaschine nach „stop motion software“ oder „stopptrick software“. Achtet darauf, dass die Software auch so genutzt werden darf, damit Ihr den Film dann auch ohne weitere Kosten veröffentlichen dürft. Das gilt zum einen für die Software zum Erstellen des Films, aber auch falls Ihr Musik mit reinpacken wollt.

Am besten probiert Ihr das Ganze in einer kurzen Szene aus. So müssen oft die Bilder vom Namen her einfach in der Reihenfolge sortierbar sein, es gibt aber auch Kameras, welche die Bilder mit Zufallswerten im Dateinamen auffüllen und kein richtiges Datum mit abspeichern. Sonst müsst Ihr viele Bilder von Hand in die richtige Reihenfolge sortieren.
Wenn eine kleine Szene dann klappt, könnt Ihr längere Abläufe probieren. Oder auch mehrere Abläufe parallel an Eurer Szene vornehmen.

Und jetzt wünschen wir Euch viel Spaß!

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