Freiwillige Feuerwehr Lorch

Bei der weltweit größten Aus- und Fortbildungsveranstaltung, den rescueDAYS, drehte sich vergangenes Wochenende alles um das Thema technische Hilfeleistung. Rund 800 Einsatzkräfte aus 25 Nationen haben sich in Mosbach intensiv mit den neuesten Techniken der Unfallrettung auseinandergesetzt. Auch zwei Kameraden der Feuerwehr Lorch nahmen an der Fortbildung teil.

Auf einem ehemaligen Militärgelände bei Mosbach waren für die teilnehmenden Einsatzkräfte zahlreiche Übungsszenarien detailgetreu vorbereitet. Hier ein PKW, der unter einem Auflieger eingeklemmt ist, da ein LKW, der frontal in ein Stauende gerast ist. Wieder ein paar Meter weiter hat ein umgestürzter Bus einen PKW unter sich begraben und gegenüber ist sogar eine Brücke auf mehrere Autos gestürzt: Die Einsatzfelder, die sich bei den "rescueDAYS" auftaten, waren ebenso herausfordernd wie vielfältig. Wie unterschiedlich diese Fälle sein können, das verdeutlichten die acht aufwendig eingerichteten Übungsstationen. Unter den Übungstiteln mit "Crossramming", "Kettenrettung", "Auto unter Trailer" oder schlicht "Sichern, Stabilisieren und Heben", stellten sich die Feuerwehrleute den unterschiedlichsten Herausforderungen, auch was die Auswahl und den Einsatz von mehr oder weniger schwerem Gerät angeht. Genau wie eben auch in der Realität. Kein Einsatz der technischen Hilfe gleicht dem Anderen. Wichtig ist es hier auf ein breites Repertoire an Taktiken zurückgreifen zu können. Die Ausbilder der "rescueDAYS" konnten während den Übungen zahlreiche Möglichkeiten zur Rettung der verunglückten Personen aufzeigen um den Horizont der Teilnehmer ein Stück zu erweitern. Ziel aller Übungen war es, das zu trainieren, was im Fall der Fälle von allen Einsatzkräften erwartet wird: schnelle und kompetente Hilfe zu leisten. Im Schadensfall muss jeder Handgriff sitzen denn unter Umständen geht es um Menschenleben und da zählt jede Minute.

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